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Häufige Fragen

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Bei uns erhalten Sie verständliche Antworten.

Wenn Sie die Ratschläge Ihres Zahnarztes und Ihres Kieferorthopäden befolgen, ist die Gefahr an Karies zu erkranken nicht höher als normal. Allerdings ist der Zahnpflegeaufwand vor allem bei festen Zahnspangen (Multibandbehandlung) etwas größer.

Eine gute Zahnpflege ist aber gerade während der KFO-Behandlung besonders wichtig. Wir bieten Ihnen auch eine zusätzliche Versiegelung und eine individuelle Prophylaxe an.

In regelmäßigen Abständen müssen Sie Ihre persönliche Mundhygiene durch professionelle Zahnreinigungen in unserer Praxis ergänzen.

Die notwendigen Abstände der Zahnreinigungen sind sehr individuell. Je nach Karies- oder Parodontose- Anfälligkeit: Manche Patienten kommen alle vier bis sechs Wochen. Andere kommen viertel- oder halbjährlich. Manche müssen sogar nur einmal jährlich kommen.

Dazu haben wir einen besonderen Service für Sie eingerichtet: unseren Erinnerungsdienst. Wir schicken Ihnen zu gegebener Zeit eine Postkarte oder rufen Sie an. Dabei erinnern wir Sie, dass wieder eine professionelle Zahnreinigung notwendig ist.

Sie entscheiden dann, ob Sie mit uns einen entsprechenden Termin vereinbaren wollen. So brauchen Sie sich um nichts zu kümmern und nur abzuwarten, bis Sie von uns benachrichtigt werden.

Lassen Sie sich auf die tägliche persönliche Mundhygiene und auf die regelmäßige professionelle Zahnreinigung ein! So belohnen Sie sich selbst mit: „Gesunde Zähne – ein Leben lang!“ Dabei wollen wir Sie langfristig begleiten.

Spezielle Zahnputzmethoden und Instrumente zur Zahnreinigung mit festen Zahnspangen sind besonders wichtig, denn ein sauberer Zahn wird nicht krank!

Bitte vergessen Sie nicht, während Ihrer gesamten kieferorthopädischen Behandlung regelmässig Ihre Prophylaxe- sowie Kontrolltermine bei Ihrem Hauszahnarzt wahrzunehmen.

Gerne zeigen wir Ihnen die richtige Zahnputztechnik nach dem Einsatz Ihrer festen Zahnspange und sagen Ihnen, welche Hilfsmittel Sie dafür benötigen.

Die Zahnpflege sollte immer mit System durchgeführt werden.

  • Jeden Morgen nach dem Frühstück
  • Jeden Mittag nach dem Essen
  • Jeden Abend nach der letzten Mahlzeit

Sollten zwischendurch Süssigkeiten gegessen werden, so sollte man versuchen die Zähne zeitnah zu reinigen.

In jedem Alter können Zähne bewegt werden, die Bewegungen erfolgen nur langsamer als bei Kindern.

Um dem Zahnarzt die Möglichkeit zu gewähren, den Zahnersatz richtig einzusetzen, kann der Kieferorthopäde gekippte Zähne aufrichten, verlagerte Zähne in die Zahnreihe einstellen, Lückenschliessungen vornehmen oder eng stehende Zähne ordnen.

Da sich der Kiefer im Erwachsenenalter nicht mehr vom Kieferorthopäden verändern lässt, muss mit dem Kieferchirurgen zusammengearbeitet werden. Dieser kann den Ober- oder Unterkiefer in die gewünschte Richtung verschieben. Der Kieferorthopäde betreut den Erwachsenen vor und nach der Operation.

Ein Fremdkörper im Mund stört anfangs beim Sprechen. Das ist völlig normal! Ihre Zunge gewöhnt sich aber ziemlich schnell an die Spange, und Sie werden schon nach kurzer Zeit fast normal sprechen können.

Um die Anfangsschwierigkeiten beim Sprechen schneller in den Griff zu bekommen: Lesen Sie laut einen längeren Text!

Bei einfachen Plattenapparaturen wird das Sprechen nicht so eingeschränkt wie bei einteiligen Apparaturen, welche auf beide Kiefer gleichzeitig wirken.

Damit die Apparaturen auch nachts problemlos getragen werden können, ist es wichtig, diese auch tagsüber lange genug zu tragen.

Selbstverständlich. Es ist aber gut, bei jeder Art von Kontaktsport einen Mundschutz zu tragen - mit oder ohne Spange.

Vielen ist nicht bekannt, dass Hüft-, und Rückenprobleme mit Fehlstellungen der Kiefer und Kiefergelenksproblemen und falscher Atmung im Zusammenhang stehen. Wenn diese Probleme nicht korrigiert werden, kann sich die Rückgratverschiebung verschlimmern und zu zahlreichen neuen Problemen führen.

  • Kopfschmerzen oder Migräne
  • Rückenschmerzen und Bandscheibenprobleme
  • Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
  • Ohrprobleme und Ohrensausen/Tinitus

Wir sind speziell geschult, um Fehlstellungen des Kiefergelenks erkennen und Ihnen entsprechende Therapiemöglichkeiten anbieten zu können. Schauen Sie sich bitte in diesem Zusammenhang auch unsere Informationen zur Matrix-Rhythmus-Therapie an.

In den ersten 3 bis 7 Tagen nach dem Eingliedern des Gerätes kann es zu Missempfindungen kommen, die in fast jedem Fall danach völlig abklingen. Die Stärke dieser Missempfindung variiert sehr stark je nach individueller allgemeiner Empfindlichkeit.

Die moderne Kieferorthopädie hat durch biologischeren Einsatz der Kräfte und Materialien hier in den letzten Jahren einen enormen Fortschritt erzielt. Ihre Zähne fühlen sich anfangs eventuell empfindlich an und das Essen kann ein oder zwei Tage lang schwierig sein. Dieses Gefühl geht langsam zurück und wird bei jedem Arztbesuch weniger.

Im Rahmen der vertragszahnärztlichen Versorgung haben Sie natürlich auch bei uns Anspruch auf eine kieferorthopädische Behandlung ohne private Zuzahlung. Die Leistungen, die Ihre Krankenkasse hierbei übernehmen darf, sind allerdings eingeschränkt:

Sie sollen "ausreichend, zweckmässig und wirtschaftlich" sein und "dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten", so schreibt es das Sozialgesetzbuch (SGB V, § 12) vor. Entsprechend begrenzt sind diesbezüglich die Behandlungsoptionen - sowohl personell als auch zeitlich und materiell.

Die Möglichkeiten in der Medizin und Kieferorthopädie schreiten ständig voran. So stehen uns heute eine Reihe von neuen, sinnvollen Therapieformen und Behandlungsmitteln zur Verfügung, die erhebliche Vorteile bieten. Progressive Behandlungsmethoden, neu entwickelte Materialien und Geräte ermöglichen inzwischen, dass:

  • auf das Entfernen bleibender Zähne weitestgehend verzichtet werden kann
  • das optimierte Behandlungsziel deutlich schneller erreicht wird
  • das Behandlungsergebnis dank Retainer praktisch unsichtbar und dauerhaft stabilisiert wird
  • die Behandlung insgesamt wesentlich angenehmer und effizienter erfolgt
  • weitestgehend schmerzfrei und ohne äusserlich sichtbare Geräte (wie z.B. Headgear) erfolgt

Ein Plus an Leistungen - preiswert im Paket

Viele wichtige kieferorthopädische Maßnahmen gehören heute leider nicht mehr zu den "Kassenleistungen" und müssen von uns privat in Rechnung gestellt werden. Ergänzend zur vertragszahnärztlichen Versorgung bieten wir Ihnen daher ein preiswertes Paket mit Zusatzleistungen an - für eine Behandlung auf hohem, fortschrittlichen Niveau. Ob Sie dieses Paket wünschen, entscheiden alleine Sie! Detaillierte Informationen erhalten Sie bei uns in einem persönlichen Informationsgespräch.

In diesem Paket sind enthalten:

  • der zeitlich geleistete Mehraufwand von Arzt und Assistenz
  • die Abdeckung höherer Fremdkosten für qualitativ beste Materialien und Behandlungsmittel
  • spezielle Behandlungsmittel und Apparaturen zur Vermeidung von Zahnextraktionen und äusserlich sichtbarer Geräte wie z.B. Jasper-Jumper, Wilson-Apparatur, festsitzende Aufbisse, Herbst-Scharnier, Quad-Helix
  • Klebe-Retainer zur Langzeitstabilisierung des Behandlungsergebnisses
  • klinische und instrumentelle Funktionsdiagnostik
  • Versiegelung aller Zahnflächen wo Brackets angebracht werden
  • regelmässige, individuelle Mundhygiene-Betreuung
  • erweiterte Garantieleistungen auf unsere Apparaturen

Was ist Lingualtechnik und welche Vorteile hat diese Technik? Bei der Lingualtechnik sitzen die Brackets auf der Zahninnenseite und sind somit nicht sichtbar. Die Lingualtechnik eignet sich besonders zur Behandlung von schwerwiegenden Deckbissen und für Extraktionsfälle, bei denen der Patient eine unsichtbare Spange wünscht.

Welche Nachteile hat Lingualtechnik? Mit der Lingualtechnik ist jedoch die Feineinstellung der Zähne äusserst kompliziert und zeitaufwendig. Eine anschliessende Therapie mit Invisalign© oder ClearAligner (Schienentherapie) ist oftmals das ideal gewünschte Behandlungskonzept. Durch die Lingualtechnik ist die Aussprache in den ersten 6 bis 12 Wochen beeinträchtigt.

Die Krafteinwirkungen auf die Zähne können nicht so exakt koordiniert werden, wie mit anderen Behandlungstechniken. Lingualtechnik ist immer mit einem hohen Kosten- und Zeitfaktor verbunden. Dank unserer modernen Klebetechnik konnte der zeitliche Mehraufwand beim Einsetzen der Brackets deutlich reduziert werden, ist jedoch immer noch höher als mit der konventionellen Klebetechnik, wo die Brackets aussen an den Zähnen befestigt werden. Die Indikationsstellung sollte sehr sorgfältig ausgewählt werden.

Welche neuen Verfahren gibt es bei der Lingualtechnik? Durch neue technische Verfahren zur Herstellung von therapeutischen Set-ups und mit "heisser Roboterhand" vorgeformte thermoelastische Bögen ergeben sich in der Lingualtechnik bessere Anwendungsmöglichkeiten und ein besserer Komfort für den Patienten.

Gleichzeitig werden nur noch 3-4 Bögen je Kiefer benötigt, was dem Behandlungskomfort des Patienten entgegenkommt. Die einwirkenden Kräfte sind ebenfalls gering und damit für den Patienten verträglicher als früher.

… ist die Modulation physiologischer Rhythmen, der Skelettmuskulatur bei Störungen des Nerven-, Stütz- und Bewegungsapparates, sie lindert den Schmerz und heilt.

Die neue Methode in der Schmerztherapie: Die Matrix-Rhythmus-Therapie ist eine ganzheitliche Therapieform zur nachhaltigen Behandlung chronischer Erkrankungen des Nerven-, Stütz- und Bewegungsapparates.

Die ungleichmäßige Belastung der Muskulatur durch langes Sitzen am Arbeitsplatz, falsches Heben von Lasten und falsche Körperhaltung führt bei immer mehr Menschen zu chronischen Muskelschmerzen, insbesondere im Nacken und Wirbelsäulenbereich.

Mittlerweile leidet etwa jeder dritte Deutsche an Schäden im Nerven-, Stütz- und Bewegungsapparat. Klassische Heil- und Behandlungsmethoden mit den üblichen diagnostischen sowie therapeutischen Konzepten erweisen sich häufig als unzureichend und vor allem teuer.

Ein neuer ganzheitlicher Ansatz wurde in den Forschungslabors der Universität Erlangen-Nürnberg erforscht und zum Einsatz in der Alltagspraxis entwickelt. Das Ergebnis ist die Matrix-Rhythmus-Therapie MaRhyThe, eine direkt aus zellbiologischer Grundlagenforschung entwickelte neue Therapieform.

Sie baut auf dem Schwingungsverhalten der Skelettmuskulatur und ihrem charakteristischen Frequenz- und Amplitudenspektrum auf. Solche Rhythmen sind zum Beispiel auch der Herz- und der Hirnrhythmus. Sie wirken wie ein "Taktgeber" auf den menschlichen Organismus.

MaRhyThe wird von zahlreichen Spitzensportlern angewendet, die es zur Rehabilitation nach Muskelverletzungen und zur Regeneration nach Training und Wettkampf nutzen. Primäre Anwendungsmöglichkeiten sind die Muskelpflege und die Bekämpfung von Muskelschwielen und -verhärtungen.

Insbesondere bei folgenden Indikationen wurde MaRhyThe in unterschiedlichen Fachdisziplinen angewendet:

  • Abbau von Schwellungen (Hämatom, Ödem)
  • Verbesserung der Dehnbarkeit (Spitzfuß, Narbe, Verwachsungen, Kontraktur, Haltungsschäden)
  • Regulierung eines lokalen oder systemischen muskulären Hypo- bzw. Hypertonus (Verspannung, Spastik, Kapselstreß)
  • Verbesserung eingeschränkter Gelenkbeweglichkeit (posttraumatisch, nach Ruhigstellung, Kapselfibrose)
  • Linderung akuter und chronischer Schmerzen (Muskelfaserüberdehnung, Migräne, Phantomschmerzen)
  • Beschleunigung der funktionellen und strukturellen Nervenregeneration (Tinnitus, Karpal-Tunnel-Syndrom)
  • Beschleunigung der Regeneration von Erkrankungen des chronisch-degenerativen Formenkreises (Rheuma, Fibromyalgie, Osteoporose, Arthrose)
  • Wiederherstellung des feinen Gefäßsystems in der Cutis und Subcutis (Ulcus Cruris, Cellulite, Krampfadern)

Weitere Informationen erhalten Sie unter: MaRyhTe-Systems

Wenn die Zahnspange defekt ist, melden Sie sich bitte kurzfristig bei uns. Rufen sie uns unter der Telefonnummer 0 88 41 - 26 86 an! Damit die Zahnspange wieder gefahrlos getragen werden kann, muss sie repariert werden.

Warten Sie nicht zu lange und unterbrechen Sie die Behandlung nicht dadurch, dass Sie die defekte Spange nicht tragen. Die Behandlungsdauer wird unnötig verlängert und kann das Behandlungsergebnis verschlechtern.

In Falle einer defekten Zahnspange ist ein Besuch in unserer Praxis auch ausserhalb der regulären Kontrolltermine sinnvoll und empfehlenswert!

Wenn keine Entzündungen am Knochen, an den Nachbarzähnen oder an den Weisheitszähnen selbst vorliegen, ist eine Entfernung der Weisheitszähne nicht notwendig.

Die Weisheitszähne stabilisieren neuesten Studien zufolge den Kiefer und das Kiefergelenk. Sie haben auch auf das Immunsystem, auf das Herz und auf die Nieren positiven Einfluss.

Wenn Ihnen die Weisheitszähne keine Schmerzen, Druckgefühl oder ähnlich unangenehme Gefühle bescheren, müssen Sie die Weisheitszähne nicht entfernen lassen.

Ein Blick in den Spiegel gibt auf diese Frage die schnellste und zuverlässigste Antwort.

Im Spiegel werden schiefe Zähne schnell sichtbar. Wenn die Zähne schief und eng stehen, verdreht sind, Lücken aufweisen, nicht richtig aufeinander beissen, dann ist der Gang zum Kieferorthopäden eine gute Empfehlung. Es spielt keine Rolle, ob Sie bereits erwachsen sind oder noch im Kindes- oder Jugendalter sind.

Der Kieferorthopäde untersucht Sie und kann Ihnen schnell sagen ob eine kieferorthopädische Behandlung für Sie Sinn macht.

Ja! Nehmen Sie die herausnehmbare Spange vor dem Essen aus dem Mund und legen Sie sie zum Schutz in eine spezielle Spangenbox.

Die Spange sollte niemals ungeschützt in die Hosentasche oder irgendwo abgelegt werden. Legen Sie Ihre Zahnspange immer in die Spangenbox und beschriften Sie diese mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift und Ihrer Telefonnummer. So können Sie bei Verlust der Zahnspange hoffen, dass der ehrliche Finder die Möglichkeit nutzt, mit Ihnen in Kontakt zu treten und Sie die Zahnspange wiedererhalten.

Bei Verlust, Reparatur und Erneuerung sollte vorab die Krankenkasse informiert werden.

Ihr Kausystem ist anatomisch und funktionell intensiv vernetzt mit vielen anderen Ihrer Körpersysteme.

Systemische Zahnmedizin - „Gesund beginnt im Mund!“

Deshalb ist unserer Meinung nach nicht zulässig, Ihr Kausystem isoliert von Ihren anderen Körpersystemen zu untersuchen oder zu behandeln: Störungen von außerhalb können sich in Ihrem Kausystem auswirken. Und umgekehrt: Störungen aus Ihrem Kausystem können sich außerhalb des Kausystems auswirken.

Wir nennen die Berücksichtigung dieser Zusammenhänge „Systemische Zahnmedizin“. Früher haben wir dazu auch „Ganzheitliche Zahnmedizin“ gesagt.

„An den Zähnen hängt ein ganzer Mensch! Die systemische Zahnmedizin berücksichtigt die Zusammenhänge zwischen Kausystem und anderen Körpersystemen!“

Die Spangen und Platten werden als Fremdkörper empfunden (was sie schließlich auch sind) und nachts im Schlaf unbewußt herausgenommen oder von der Zunge ausgestoßen.

Je länger Sie die Behandlungsgeräte tagsüber tragen, umso schneller werden diese auch nachts akzeptiert. Sie müssen ein bißchen Geduld aufbringen.

Die vom Kieferorthopäden vorgegebenen Tragezeiten der herausnehmbaren Zahnspangen für Tag und Nacht sollten Sie unbedingt einhalten!

Kieferorthopädische Geräte, ob fest oder herausnehmbar, bewegen die Zähne durch mechanischen Druck und Zug in einer bestimmten Kraft.

Das herausnehmbare Gerät, das einteilig auf den Oberkiefer und Unterkiefer wirkt, nimmt auch Einfluss auf die umliegende Muskulatur. Diese Geräte nennt man auch funktionelle Geräte, Aktivator, Bionator, Fränkel III oder Vorschubdoppelplatte.

"Die Zeit der straff eingebundenen Bögen ist vorbei." Dieser revolutionäre Ansatz in der Kieferorthopädie sorgt für wesentlich mehr Komfort in der gesamten kieferorthopädischen Behandlung. Das kommt daher, dass die Brackets in den Zahnspangen des Damonsystem einen einzigartigen Verschlussmechanismus haben, der es dem Kieferorthopäden erlaubt, wesentlich leichtere Kräfte zu nutzen, um Ihre Zähne zu ihrer korrekten Position zu führen.

Dadurch ist nicht nur Ihre Behandlungszeit wesentlich kürzer, sie ist auch im gleichen Maße komfortabler. Die meisten Menschen empfinden während der Behandlung mit Damonbrackets eigentlich überhaupt keine Unannehmlichkeiten. Ganz neu gibt es nun Damon-Brackets auch in nahezu durchsichtiger Art, (Damon Clear), die auf Ihren Zähnen fast unsichtbar erscheinen, weil sie aus glasklarem Saphir bestehen und sich auch während der Behandlung nicht verfärben.

Was macht Damon so einzigartig?

"Das Damonsystem ist nicht nur ein neues Produkt - es ist eine völlig neue Art Patienten zu behandeln." Konventionelle Zahnkorrekturen benötigen oftmals eine Entfernung (Ziehen) von gesunden Zähnen und/oder den Einsatz einer Apparatur zur Gaumennahterweiterung (Expander), um Platz im Kiefer zu schaffen. Diese Möglichkeit ist nicht nur viel unkomfortabler und unangenehmer, sie dauert auch länger und kann einen schmaleren Bogen oder ein flacheres Gesichtsprofil zur Folge haben.

Ein schönes Damon-Lachen ist ein volles Lachen mit allen Ihren Zähnen. Das Damonsystem wurde konzipiert, um Ihre Zähne nicht nur so zu korrigieren, es wurde auch dafür geschaffen, Ihnen nach erfolgreicher Zahnkorrektur einen schöneren Gesichtausdruck in seiner Gesamtheit zu geben. Dafür sorgen u.a. die leichten, biologischen Kräfte mit denen das Damonsystem Ihre Zähne korrigiert.

Eine reibungsoptimierte Behandlung ist heutzutage keine vielversprechende Zukunftsvision mehr, sondern greifbare Realität in der modernen Kieferorthopädie; die aktuelle Entwicklung der passiv selbstligierenden Brackets bietet dem Kieferorthopäden die Möglichkeit, Fälle zu behandeln, die vor nicht allzu langer Zeit als nicht behandelbar galten.

Die passive Mechanik erlaubt uns, alle unsere Fälle in kürzerer Zeit zu behandeln als mit anderen Techniken und das in unglaublich hoher Qualität. Das Damon-System macht das durch ein Höchstmaß an technischer Vereinfachung möglich, indem die Verwendung von Hilfsmitteln (wie Dehnplatten, Distalisationsgeräten usw.) deutlich reduziert bzw. gänzlich vermieden wird. Das System beseitigt zudem Schwierigkeiten wie die Frage der Verankerung.

Die passive selbstligierende Mechanik ermöglicht es uns, für jeden Patienten individuelle, spezielle Bogenformen anzubieten und so die Behandlung mit standardisierten Formen zu umgehen. Die Verwendung variabler Torquewerte, die bei der neuen Generation der Damon Q-Brackets noch modifiziert wurden, bietet außerdem eine höhere Effizienz und Rentabilität für Ihre Praxis, und erweitert unsere klinischen Möglichkeiten im Vergleich zu einer einfachen Straight-Wire-Technik.

Die Kräfte der Gummizüge, die drastische Reduktion notwendiger Extraktionen und chirurgischer Eingriffe ergänzt durch die Wirkung funktionskieferorthopädischer Apparaturen, eröffnen uns schließlich neue und spannende Perspektiven: ein schönes Lächeln zu schaffen mit einer Behandlung, die von der Harmonie des Gesichts geleitet wird und doch allen klassischen Prinzipien der Orthodontie treu bleibt (gnathologisch und in Bezug auf die Gesundheit von Zahnwurzeln, Parodontien und Kiefergelenken).

Die Kieferorthopädie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin und befasst sich mit der Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen.

Die Stellung des Kiefers, der Zähne, der Kiefergelenke werden durch die kieferorthopädische Behandlung verbessert. Die Folge ist eine Änderung des Profils und manchmal eine Änderung des Gesichts.

Dank kieferorthopädischer Behandlung können Karies, Zahnfleischentzündungen, Zahnlockerungen, vorzeitiger Zahnverlust und Kiefergelenkserkrankungen verhindert werden.

Durch die moderne Kieferorthopädie wird dem Zahnarzt die Möglichkeit geboten, den Zahnersatz besser anpassen zu können.

Kieferorthopädie fördert die Gesundheit, das Selbstbewusstsein, die Attraktivität, die Lebensqualität und die Erhaltung der Kaufunktion!

Prophylaxe heisst Vorbeugen und spielt bei der Vermeidung von Zahnschäden und Mundkrankheiten eine wichtige Rolle.

Zur Vorbeugung von Karies- und Paradontalerkrankungen spielen

  • gesunde Ernährung
  • regelmässige Mundhygiene
  • Härtung des Zahnschmelzes durch Fluoridierung
  • regelmässige Kontrolltermine beim Hauszahnarzt
  • regelmässige professionelle Zahnreinigung

eine wichtige Rolle.

Bei Schmerzen oder lockeren Teilen sollten Sie sich sofort bei uns melden. Sie erhalten sofort einen Termin. Rufen Sie uns an unter Tel. 0 88 41 - 26 86

Beim Essen kann es passieren, dass die Drähte sich verbiegen und in die Wange stechen. Sie können versuchen, mit einem Zahnstocher oder mit dem Fingernagel vorsichtig das verbogene Drahtende zurecht zu biegen. Wenn Ihnen das nicht gelingt, zögern Sie nicht, sich sofort bei uns zu melden und zu uns in die Praxis zu kommen. Übergangsweise können Sie das abstehende Drahtende mit Schutzwachs oder zuckerfreiem Kaugummi abdecken.

Bei einem Praxisurlaub erfahren Sie über den Anrufbeantworter, den Aushang an der Praxistür oder diese Website welcher Kollege in der Nähe Vertretung hat und die Patienten kompetent und fachgerecht notfallmässig versorgen kann.

Wenn die Zähne schief gewachsen sind oder die Zahnreihen nicht aufeinander passen, muss der Kieferorthopäde ran. Zuerst werden die Ursachen der Zahnfehlstellungen ermittelt. Nach einer intensiven Untersuchung wird der Kieferorthopäde versuchen die schiefen Zähne gerade zu stellen, um eine normale Kau- und Beißfunktion zu sichern. Eine richtige Belastung der Zähne garantiert deren Gesundheit.

Wenn Sie wegen schiefen Zähnen beim Lachen immer wieder die Hand vor den Mund legen, damit niemand Ihre Zähne sieht, dann fühlen Sie sich dabei sicherlich nicht gut. Ihr Selbstbewusstsein und Ihre Lockerheit werden durch schiefe Zähne gehemmt. Ihr Kieferorthopäde kann Ihnen Ihr Selbstbewusstsein stärken, Ihre Sicherheit und Lockerheit zurückgeben.

Stellen Sie sich vor Sie haben ein strahlendes, gesundes Lächeln und müssen Ihre Zähne nicht mehr hinter der Hand verstecken! Ist das nicht eine schöne Vorstellung?

Der Kieferorthopäde entscheidet, wann eine Behandlung mit einer herausnehmbaren Spange notwendig ist. Mit herausnehmbaren Spangen können in der oberen oder unteren Zahnreihe Zähne oder ganze Zahngruppen gekippt werden, Zahnreihen erweitert oder verkürzt werden.

Die Vorteile einer herausnehmbaren Spange sind:

  • man kann sie herausnehmen
  • die Zahnpflege kann wie gewohnt erfolgen
  • der Druck, der die Zähne bewegen soll, ist für den Patienten gut zu verkraften
  • die Frühbehandlung kann bereits im Milchgebiss erfolgen
  • die kurzfristige Unterbrechung der Behandlung ist möglich

Die Nachteile sind:

  • man kann sie herausnehmen, wenn sie eigentlich getragen werden sollten
  • wenn die Spange nicht regelmässig getragen wird, kommt es zum Rückfall, da die Zähne und Kiefer schnell wieder in die alte Stellung zurückrutschen. Dadurch muss die Behandlung verlängert werden, kann schwieriger werden und ist mit zusätzlichen Kosten verbunden, Kosten die die Krankenkassen nicht übernehmen.
  • eine herausnehmbare Spange behindert das Sprechen. Da sie mehr Platz im Mund braucht, stört sie am ersten Tag vielleicht beim Sprechen. Unser Tipp: Setzen Sie sich einfach hin und lesen Sie laut einen Text! Sie werden sich wundern, wie schnell die Aussprache sich normalisiert.
  • die herausnehmbare Spange hat einen begrenzten Einsatzbereich. Mit der herausnehmbaren Spange sind nicht alle Zahnbewegungen möglich. Es können nur Kippbewegungen erreicht werden.
  • die Behandlungsdauer ist länger als bei festsitzenden Zahnspangen
  • der Behandlungserfolg ist vom Patienten abhängig. Um eine schnelle und bessere Wirkung zu erzielen, sollten herausnehmbare Zahnspangen teilweise Tag und Nacht getragen werden. Ihre Mitarbeit ist gefragt. Achten Sie darauf, dass Sie die Spange regelmässig mindestens 14 - 16 Stunden tragen. Ansonsten ist die Zeit der Druckeinwirkung auf den Zähnen zu kurz, um sie in die richtige Stellung zu bringen.

Bei unzureichender Mitarbeit ist der Kieferorthopäde bei Kassenpatienten aufgrund der gesetzlichen Vorschriften verpflichtet, die Behandlung abzubrechen. Die gesetzliche Krankenkasse kann in diesem Fall 10 - 20% der Selbstbeteiligungskosten nicht zurückerstatten.

Die Behandlungsgeräte bleiben Eigentum des Kieferorthopäden und sind nach Beendigung der Behandlung zurückzugeben. Beständigkeit und Ausdauer führen zum Erfolg!

Eine allgemeine Aussage über die Dauer der Behandlung kann nicht gemacht werden. Je nach Behandlungsfall und Behandlungsmethode ergeben sich unterschiedliche Behandlungszeiträume. Die kürzeste Behandlungsdauer ist bei Einzelzahnverschiebungen möglich.

Wir können meistens die ungefähre Behandlungsdauer vor dem Behandlungsbeginn abschätzen. Normalerweise beträgt die Behandlungszeit ca. drei bis vier Jahre, dies ist jedoch nur ein grob geschätzter Zeitraum. Viele Dinge können die Behandlungszeit hinauszögern. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Behandlungszeit durch Einhaltung der Tragedauer der (herausnehmbaren) Geräte zu verkürzen.

Die Tragedauer hängt immer von der Behandlung ab. Ihr Kieferorthopäde teilt Ihnen während des Behandlungsgesprächs die auf Ihre Behandlung abgestimmte und erforderliche Tragedauer mit.

Bitte halten Sie diese empfohlene Tragedauer ein! Wenn Sie die empfohlene Tragedauer nicht einhalten, kann dies zur Verzögerung der kieferorthopädischen Behandlung führen und die Behandlungsdauer verlängern.

Grundsätzlich sollte eine tägliche Tragedauer von 14-16 Stunden nicht unterschritten werden! Nachts sollte die Spange immer getragen werden! Beim Sport lassen Sie die Spange in der Spangendose!

Bei mangelnder Mitarbeit und schlechter Tragdisziplin ist der Arzt gesetzlich verpflichtet, dies der Krankenkasse mitzuteilen. In diesem Fall wird die Krankenkasse die 10 - 20%ige Selbstbeteiligung nicht zurückerstatten. Es liegt also in Ihrem Interesse während der Behandlung diszipliniert mitzuarbeiten.

Um den Fortschritt der Behandlung konsequent zu überwachen und bei Fehlentwicklungen frühzeitig eingreifen zu können, werden Kontrolltermine etwa alle vier bis sechs Wochen anberaumt. Bei diesen Terminen werden die Spangen angepasst und die wirkenden Kräfte nachgestellt.

Reinigen Sie Ihre Zahnspange mindestens zwei Mal am Tag morgens und abends unter laufendem Wasser mit der normalen Zahnbürste und Zahnpasta. Halten Sie die Zahnspange vorsichtig am Kunststoffteil und achten Sie darauf, dass Sie die Drähte nicht verbiegen.

Bei Belägen und Zahnstein auf der Zahnspange legen Sie die Zahnspange einige Stunden in verdünnten Essig (Verhältnis 1 Essig : 3 Wasser) und reinigen Sie diese anschließend mit Zahnbürste und Zahnpasta.

Sollten Sie noch weitere Fragen zur Reinigung und Pflege der herausnehmbaren Spange haben, wenden Sie sich an unser freundliches Praxisteam. Bei hartnäckigen Belägen besteht die Möglichkeit, Ihre Zahnspange bei uns in der Praxis gegen ein geringes Entgelt professionell reinigen zu lassen.

Verwenden Sie niemals Reinigungstabletten und kochen Sie die Zahnspange nie aus! Auch der Geschirrspüler ist ungeeignet für die Reinigung! Die hohen Temperaturen schädigen das Material und verändern die eingestellten Kräfte!

Die GKV zahlen eine kieferorthopädische Grundversorgung für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr (Behandlungsbeginn), ab einem definierten Schwierigkeitsgrad. Seit dem 1.1.2002 gilt ein Indikationssystem (KIG = Kieferorthopädische Indikationsgruppen).

Es werden nur die Kosten für die Stufen KIG 3-5 von der GKV als Grundversorgung übernommen. Nicht übernommen werden die Behandlungen sogenannter leichter Kieferanomalien (kieferorthopädische Indikationsgruppen = KIG 1 oder 2), sowie Zusatzleistungen wie z.B. Funktionsdiagnostik und - therapie der Kiefergelenke, aufwendigere Behandlungsverfahren wie Keramikbrackets etc.

Die Kostenübernahme erfolgt in zwei Stufen: 1. Zunächst übernimmt die Krankenkasse beim ersten Kind 80% der Kosten, beim zweiten Kind 90% der im Rahmen der vertragszahnärztlichen Versorgung durchgeführten kieferorthopädischen Behandlung.

Der/die behandelnde Kieferorthopäde/in rechnet 80% der entstandenen Kosten direkt mit der Krankenkasse ab. Der Versicherte hat den verbleibenden Restbetrag von 20% als Eigenanteil an den Kieferorthopäden zu zahlen.

2. Diesen Betrag erstattet die Krankenkasse den Versicherten zurück, sobald der Abschluß durch den/die Kieferorthopäden/in bestätigt wird. Für Erwachsene wird die kieferorthopädische Behandlung von der GKV nur übernommen, wenn eine sog. schwere Kieferanomalie vorliegt, bei der eine kieferchirurgische Mitbehandlung erforderlich ist.

Wir raten deshalb allen GKV - Versicherten für die zu behandelnden Kinder oder sich selbst eine private Zusatzversicherung abzuschließen.

Prinzipiell ja, auch ohne Altersbegrenzung, es gibt jedoch so viele verschiedene Tarifformen in der PKV, daß genaue Informationen über die Leistungsfähigkeit Ihres Versicherungsvertrages nur nach gründlichem Studium der Vertragsunterlagen möglich ist.

Grundsätzlich gilt, daß in der PKV nur das bei Vertragsabschluß unbekannte Risiko ohne Risikozuschläge mitversichert ist, deshalb ist es ratsam vor der kieferorthopädischen Erstberatung den Versicherungsschutz zu optimieren.

Am Beginn jeder kieferorthopädischen Behandlung steht die Diagnose. Dazu nehmen wir Abdrücke vom Ober- und Unterkiefer, von denen Gipsmodelle hergestellt werden, um die Behandlung zu planen. Ein Röntgenübersichtsbild, die Panoramaaufnahme (Orthopantomogramm/OPG) zeigt, ob Karies vorhanden ist, Zähne fehlen, Zähne quer im Kiefer liegen und ob es Probleme mit den Zahnwurzeln und dem Knochen gibt.

Die seitliche Röntgenaufnahme des Kopfes (Fernröntgenaufnahme/FRS) zeigt, den knöchernen Aufbau des Kopfes und ist wichtig für die Vorhersage des Kieferwachstums. Fotos der Zähne, des Gesichtes und des Profils zu Beginn und während der Behandlung helfen bei der Behandlungsplanung und dokumentieren die Behandlungsfortschritte.

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